Voruntersuchung und Sanierung, Rückbau der Anlage

In Hapbach, Bärau, befand sich eine Kleinkaliber-Schiessanlage. Geschossen wurde auf Kugelfangkästen, welche an einen Hochstand verschraubt waren. Dieser Hochstand stand unmittelbar hinter dem Hapbachgräbli und zudem innerhalb der Grundwasserschutzzone S1 Hapbach der Brunnengesellschaft Bärau. Vom Schützenhaus her wurde bis hinter das Hapbachgräbli eine Baupiste gezogen. Als Bachquerung wurden mit Stahlplatten verstärkte Baggermatten verwendet. Vor Beginn und nach Abschluss der Sanierung wurde das Quellwasser beprobt. Zusätzlich wurden eine untief verlegte Transportleitung und ein Quellfassungsstrang mit einer Kanalfernsehkamera befahren. Während der Arbeiten rings um die Leitungen wurde die Fassung vom Netz genommen. Die an das Leitungsnetz der Brunnengesellschaft angeschlossenen Liegenschaften wurden über eine temporär eingerichtete Notversorgung versorgt. Nach Abschluss der Aushubarbeiten wurde eine Teilsanierung der Quellwasserfassung vorgenommen.

Herausforderungen
Die Arbeiten innerhalb der Grundwasserschutzzone erwiesen sich als komplex, da die untief verlegten Transport- und Überlaufleitungen sowie die Quellfassungsstränge nicht beschädigt werden durften und das Versorgungsnetz der an die Fassung angeschlossenen Liegenschaften aufrechterhalten werden musste.

Bauherrschaft
Sportschützen Langnau

Voruntersuchung
November bis Dezember 2015

Sanierung
März bis Juni 2017 (exkl. Projektierungsarbeiten, Aufforstung zum späteren Zeitpunkt)

Schiessanlage Bärau
Schiessanlage Bärau
Schiessanlage Bärau
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